Vorgestellt
Letzte Nachrichten
Öffentlichkeitsfahndung nach Brandanschlag auf Maus-Figur in Köln
Vier Monate nach dem Brandanschlag auf die Maus-Figur vor dem Westdeutschen Rundfunk (WDR) in Köln sucht die Polizei mit Bildern einer Überwachungskamera öffentlich nach dem mutmaßlichen Täter. Gefahndet werde nach einem unbekannten Mann, der am Tatabend "immer wieder an der orangenen Statue" gezündelt habe, teilte die Kölner Polizei am Freitag mit. Als die 1,70 Meter große Fiberglasfigur Feuer fing, floh der Unbekannte auf einem Damenrad.
Kronjuwelen-Diebstahl im Louvre: Vierter Tatverdächtiger ist 39 und vorbestraft
Knapp sechs Wochen nach dem spektakulären Kronjuwelen-Diebstahl im Pariser Louvre hat die Polizei auch den vierten mutmaßlichen Täter identifiziert. Es handle sich um einen 39-Jährigen aus der Pariser Vorstadt Saint-Denis, der bereits wegen Zuhälterei und Hehlerei vorbestraft ist, wie die Staatsanwaltschaft am Freitag mitteilte. Gegen ihn wird nun wegen Diebstahl und Bildung einer kriminellen Vereinigung ermittelt.
Papst Leo XIV. ruft Christen verschiedener Konfessionen zur Einheit auf
Papst Leo XIV. hat Christen verschiedener Konfessionen bei seinem Besuch in der Türkei zur Einheit aufgerufen. "Wir sind alle aufgefordert, den Skandal der leider noch immer bestehenden Spaltungen zu überwinden und den Wunsch nach Einheit zu nähren", sagte der Papst am Freitag bei einem ökumenischen Gebetstreffen in Iznik. Er rief zur "Suche nach Brüderlichkeit" auf.
Feueralarm bei Großbrand in Hongkong "funktionierte nicht richtig"
Die hohe Zahl von mehr als hundert Todesopfern bei dem verheerenden Großbrand in Hongkong hätte womöglich verhindert werden können: Das Feueralarm-System in dem betroffenen Wohnkomplex "funktionierte nicht richtig", wie Feuerwehr-Chef Andy Yeung sagte. Zugleich gaben die Behörden die Festnahme von acht Verdächtigen bekannt, die im Zusammenhang mit Renovierungsarbeiten an dem Wohnkomplex der Korruption beschuldigt werden. Die Zahl der Todesopfer stieg auf 128, mehr als hundert Menschen wurden am Freitag noch vermisst.
Nach "Besetzung" ihres Klosters in Österreich: Nonnen dürfen vorerst bleiben
Mit der "Besetzung" ihres Klosters haben drei Nonnen aus Österreich im September weltweit für Schlagzeilen gesorgt - nun sollen sie vorerst dort bleiben dürfen. Den Ordensfrauen, die aus einem Altersheim "ausgebrochen" und in ihr leer stehendes Kloster zurückgezogen waren, sei ein entsprechender Vorschlag unterbreitet worden, teilte am Freitag der zuständige Propst Markus Grasl mit. Demnach dürfen die über 80 Jahre alten Nonnen Rita, Regina und Bernadette unter bestimmten Bedingungen "bis auf Weiteres" im Kloster Goldenstein bleiben.
Stetter-Karp bleibt Präsidentin des Zentralkomitees der Katholiken
Irme Stetter-Karp bleibt Präsidentin des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK). Auf der Vollversammlung der katholischen Laienorganisation in Berlin stimmten am Freitag gut 80 Prozent der Delegierten für die 69-Jährige. In ihrer Wahlrede kündigte sie an, für eine Erneuerung der Kirche streiten zu wollen. "Wir wollen eine synodale, eine dienende, eine geschlechtergerechte Kirche sein."
Ermittlungen wegen gefälschter Bescheinigungen für Führerscheine in Bayern
In Niederbayern ermittelt die Polizei wegen gefälschter Bescheinigungen für Führerscheinerweiterungen. Im Fokus stehen ein 40-Jähriger und fünf mutmaßliche Abnehmer, welche die gefälschten Bescheinigungen bei Führerscheinstellen eingereicht haben sollen, wie die Polizei in Straubing am Freitag mitteilte. Bei den Bescheinigungen handelt sich demnach um Totalfälschungen, die der 40-Jährige mit den Daten einer Fahrschule aus der Region ausgestellt haben soll.
Weitere Anklage in Zusammenhang mit Drogenhandel in großem Stil in Hessen
Mehr als zwei Jahre nach einem ersten Schlag gegen eine internationale Drogenhändlerbande hat die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main Anklage gegen einen weiteren mutmaßlichen Beteiligten erhoben. Dem 51-Jährigen wird unter anderem banden- und gewerbsmäßige Geldwäsche vorgeworfen, wie die Behörde am Freitag mitteilte.
Durchsuchung bei Selenskyjs engstem Vertrauten Jermak wegen Korruptionsverdachts
Der engste Vertraute des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj steht unter Korruptionsverdacht: Bei Präsidialamtschef Andrij Jermak fanden am Freitag Durchsuchungen statt, wie das ukrainische Antikorruptionsbüro (Nabu) und die Antikorruptions-Staatsanwaltschaft mitteilten. Die Maßnahmen seien "Teil einer Untersuchung". Ob die Ermittlungen gegen Jermak mit dem massiven Korruptionsskandal im Energiesektor in Verbindung stehen, der die Ukraine derzeit erschüttert und der bis in das nächste Umfeld des ukrainischen Präsidenten reicht, blieb zunächst unklar.
Wagenknecht: Wahlausschuss lehnt BSW-Einspruch gegen Bundestagswahlergebnis ab
Das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) ist mit seiner Forderung nach einer Neuauszählung der Bundestagswahl offenbar vorerst gescheitert. Der Wahlprüfungsausschuss des Bundestags wolle den Einspruch der Partei gegen das Auszählungsergebnis zurück, teilte das BSW am Freitag unter Berufung auf eine Beschlussempfehlung des Ausschusses mit. Parteigründerin Wagenknecht warf dem Ausschuss Befangenheit vor und kündigte eine Klage vor dem Bundesverfassungsgericht an.
Fünf Tote in Reutlingen: Obduktionsergebnis bestätigt Schüsse
Die Polizei in Reutlingen hat neue Ermittlungsergebnisse zu dem innerfamiliären Tötungsdelikt mit fünf Toten bekannt gegeben. Laut dem Obduktionsergebnis erschoss der für die Morde verantwortliche 63-Jährige seine Frau und zwei Söhne, seine Schwester tötete er durch Gewalteinwirkung mit einem spitzen Gegenstand, teilten die Ermittler am Freitag mit. Sich selbst tötete der Mann demnach anschließend wie seine 57 Jahre alte Frau und die Söhne mit seinem Revolver.
Jugendliche aus Hessen sollen rechtsextremen Anschlag geplant haben - Anklage
Weil sie einen rechtsextremistischen Anschlag geplant haben sollen, hat die Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main Anklage gegen drei Jugendliche aus Hessen erhoben. Ihnen wird die Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat vorgeworfen, wie die Behörde am Freitag mitteilte. Als Hauptangeklagter gilt ein 17-Jähriger. Er soll seit Anfang 2023 ein ausgeprägtes antisemitisches und rechtsextremistisches Weltbild haben.
Biologischen Kampfstoff Rizin hergestellt: Anklage gegen 17-Jährigen in Sachsen
Wegen der Herstellung des hochgiftigen biologischen Kampfstoffs Rizin hat die Staatsanwaltschaft Dresden in Sachsen Anklage gegen einen 17-Jährigen erhoben. Der Jugendliche soll im Dezember vergangenen Jahres in einem eigens dafür eingerichteten Labor im Dachgeschoss seines Elternhauses in Zeithain drei Ampullen eines Gemisches aus den Pflanzengiften Rizin und Aconitin hergestellt haben, wie die Justizbehörde am Freitag mitteilte.
Zahl der Toten bei Großbrand in Hongkong steigt auf 94
Nach dem verheerenden Großbrand in einem Hochhauskomplex in Hongkong ist die Zahl der Toten auf über 90 gestiegen. 94 Menschen seien ums Leben gekommen, erklärten die Behörden am Donnerstagabend. Die Zahl der Toten könnte weiter steigen: Der Regierungschef der chinesischen Sonderverwaltungszone, John Lee, hatte am Donnerstagmorgen von 279 Vermissten gesprochen, seitdem wurde keine neue Zahl an Vermissten herausgegeben. Mehr als 50 Menschen befanden sich im Krankenhaus.
Zwei Blindgänger in Köln entschärft - 6000 Menschen von Evakuierung betroffen
In Köln sind in der Nacht zum Freitag zwei Weltkriegsbomben entschärft worden. Rund 6000 Anwohnerinnen und Anwohner mussten für mehrere Stunden ihre Häuser und Wohnungen verlassen, wie die nordrhein-westfälische Stadt mitteilte. In der Nacht wurden die Sperrungen schrittweise wieder aufgehoben.
Trump will venezolanische Drogenhändler "sehr bald" auch an Land ins Visier nehmen
Die USA wollen nach den Worten von Präsident Donald Trump "sehr bald" auch an Land gegen venezolanische Drogenhändler vorgehen. "Wir werden auch damit beginnen, sie auf dem Landweg zu stoppen", dies werde "sehr bald" beginnen", sagte Trump am Donnerstag.
Großbrand in Hongkong: Mindestens 83 Todesopfer bestätigt - Bambusgerüste im Visier
Am Tag nach dem verheerenden Großbrand in einem Hochhauskomplex in Hongkong zeichnet sich das Ausmaß der Katastrophe ab. Die Zahl der offiziell bestätigten Todesopfer stieg am Donnerstag auf 83, zahlreiche weitere Menschen wurden noch vermisst. Die Behörden ermittelten wegen der Ursachen des schlimmsten Brandes seit fast 80 Jahren, in den Fokus gerieten unter anderem die an dem Gebäudekomplex angebrachten Baugerüste aus Bambus.
Bundessozialgericht stärkt Jobcenter in Streit um "angemessene" Unterkunftskosten
Das Bundessozialgericht (BSG) in Kassel hat den Druck auf Bürgergeldempfänger in einer zu teuren Wohnung erhöht, selbst eine günstigere Unterkunft zu suchen. Jobcenter sind in der Regel nicht verpflichtet, die Verfügbarkeit entsprechender Wohnungen nachzuweisen, wie das BSG am Donnerstag zum Land Berlin entschied. Voraussetzung ist danach, dass das Jobcenter die Grenze einer "angemessenen" Miete in einem schlüssigen Konzept ermittelt hat, das die Situation am Wohnungsmarkt berücksichtigt. (Az.: B 4 AS 28/24 R)
Vier Jahre Haft für sexuellen Missbrauch in Kita in Nordrhein-Westfalen
Das Landgericht Essen hat einen ehemaligen Mitarbeiter einer Kita wegen sexuellen Kindesmissbrauchs zu vier Jahren Haft verurteilt. Bei den insgesamt elf Taten blieb es in zwei Fällen beim Versuch, wie ein Gerichtsprecher am Donnerstag sagte. Zudem wurde der Angeklagte wegen der Herstellung von Kinderpornografie in acht Fällen verurteilt. Auch dabei blieb es in zwei Fällen beim Versuch.
17 Festnahmen bei Drogenrazzia in Bayern und Hessen
Bei einer Drogenrazzia in Bayern und Hessen sind 17 Menschen festgenommen worden. Gegen sie bestehe der Verdacht des illegalen Handelns mit Betäubungsmitteln, teilte die federführende Staatsanwaltschaft Augsburg am Donnerstag mit. Die Ermittlungen gegen die Festgenommenen liefen demnach seit vielen Monaten.
Großbrand in Hongkong: Zahl der Todesopfer steigt auf 65 - mindestens 70 Verletzte
Bei dem verheerenden Großbrand in einem Hochhauskomplex in Hongkong ist die Zahl der Todesopfer jüngsten Angaben zufolge auf mindestens 65 gestiegen. Rund 70 weitere Menschen seien verletzt worden, darunter zehn Feuerwehrleute, sagte ein Regierungssprecher am Donnerstag der Nachrichtenagentur AFP. Die Rettungskräfte suchten weiter nach mehr als 250 Vermissten in den am Mittwoch von Flammen erfassten Hochhäusern.
Schüsse auf Nationalgardisten in Washington: Tatverdächtiger Afghane arbeitete für die USA
Der nach einen Schusswaffenangriff auf US-Nationalgardisten in Washington festgenommene Verdächtige hat Medienberichten zufolge in Afghanistan für die US-Armee gearbeitet. Der 29-jährige Afghane habe in Kandahar mit dem US-Auslandsgeheimdienst CIA und weiteren Regierungsstellen zusammengearbeitet, bevor er im September 2021 in die USA evakuiert worden sei, berichteten US-Medien am Mittwoch (Ortszeit) unter Berufung auf CIA-Chef John Ratcliffe. US-Präsident Donald Trump verurteilte den Angriff als "Akt des Terrors". Das Pentagon kündigte eine Aufstockung der Nationalgarde in Washington an.
BGH bestätigt lange Haft für früheren Milizionär aus Syrien wegen Kriegsverbrechen
Ein früherer Anführer einer regierungstreuen Miliz in Syrien ist rechtskräftig zu zehn Jahren Haft verurteilt. Der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe bestätigte nach Angaben vom Donnerstag das Urteil des Hamburger Oberlandesgerichts vom Dezember. Es hatte den damals 47-Jährigen wegen Kriegs- und Menschheitsverbrechen verurteilt. (Az. 3 StR 170/25)
Berlin: Transporter mit mehr als einer Tonne illegaler Pyrotechnik gestoppt
Nach einem Zeugenhinweis hat die Polizei in Berlin einen Transporter mit mehr als einer Tonne illegaler Pyrotechnik gestoppt. Die Hinweisgeber hatten in der Nacht zu Donnerstag beobachtet, wie die Böller im brandenburgischen Oranienburg von einem Auto in den Transporter verladen wurden, wie die Polizei Berlin und die brandenburgische Polizeidirektion Nord mitteilten. Als die Männer bemerkten, dass sie beobachtet wurden, rasten sie mit ihren Fahrzeugen davon.
Gericht in der Türkei spricht bei Protesten festgenommene Fotojournalisten frei
Vier türkische Journalisten, darunter ein Fotograf der Nachrichtenagentur AFP, sind von einem Gericht in Istanbul vom Vorwurf der Teilnahme an einer illegalen Demonstration freigesprochen worden. Es gebe "keine stichhaltige Grundlage" für eine Verurteilung, erklärte das Gericht am Donnerstag. AFP-Informationsdirektor Phil Chetwynd begrüßte das Urteil. Der AFP-Fotograf Yasin Akgül und die drei anderen Fotojournalisten hatten im März über die Protestwelle der Opposition gegen die konservativ-islamische Regierung von Präsident Recep Tayyip Erdogan berichtet.
"Spiegel": Im "White Tiger"-Komplex mindestens sechs Todesfälle
In der durch den "White Tiger"-Fall bekannt gewordenen Szene von Online-Sadisten hat es nach einer Recherche des Magazins "Spiegel" mehr Fälle von in den Tod getriebenen Menschen gegeben als bisher bekannt. Wie der "Spiegel" am Donnerstag berichtete, gab es neben den durch Hamburger Ermittlungen bekannt gewordenen Fall in den vergangenen Jahren mindestens sechs weitere Todesfälle. Verantwortlich seien das pädokriminelle Onlinenetzwerk "Com" und die dazugehörige Gruppierung "764".
Frau drängt Autofahrer in Bayern von Autobahn - Einweisung in Psychiatrie
Eine offenbar psychisch kranke Frau hat auf einer Autobahn in Bayern einen anderen Verkehrsteilnehmer abgedrängt. Die 31-Jährige aus dem schwäbischen Bad Wörrishofen war am Dienstagabend auf der Autobahn 96 unterwegs, wie die Polizei am Donnerstag in Ingolstadt mitteilte. In der Nähe der Stadt Landsberg am Lech fuhr sie unvermittelt mehrfach auf das Heck eines 29-jährigen Autofahrers aus München auf.
Brandenburg: Betreuer von psychiatrischer Einrichtung wegen Missbrauchs verurteilt
Wegen Missbrauchs einer Patientin ist ein Betreuer einer psychiatrischen Einrichtung im brandenburgischen Hennigsdorf zu einer Bewährungsstrafe von neun Monaten verurteilt worden. Das Landgericht Neuruppin sprach den 53-Jährigen unter anderem des sexuellen Missbrauchs von Kranken in Tateinheit mit sexuellem Missbrauch unter Ausnutzung eines Betreuungsverhältnisses schuldig, wie eine Gerichtssprecherin am Donnerstag mitteilte. Bei der Geschädigten handelt es sich um eine mittlerweile 35-jährige Patientin.
Nach Fund von Frauenleiche im Saarland: Verdächtige in Rheinland-Pfalz gefasst
Nach dem Fund einer Frauenleiche nahe einer Autobahn im Saarland haben Ermittler eine Tatverdächtige in Rheinland-Pfalz gefasst. Gegen die 36-Jährige werde wegen eines Tötungsdelikts ermittelt, teilte die Landespolizeidirektion am Donnerstag in Saarbrücken mit. Ihr werde vorgeworfen, das 30-jährige Opfer aus bislang unklaren Gründen gewaltsam getötet zu haben.
17-Jährige in Kiel bei Autofahrt erstochen: Höhere Strafe für Exfreund
Weil er seine Exfreundin im Auto erstochen hat, ist ein junger Mann in Kiel zu siebeneinhalb Jahren Jugendstrafe verurteilt worden. Er wurde unter anderem wegen Totschlags schuldig gesprochen, wie ein Sprecher des Landgerichts am Donnerstag mitteilte. Es war schon das zweite Urteil gegen den zur Tatzeit 19-Jährigen.
19-Jähriger soll Grundschülerin während Hausaufgabenbetreuung missbraucht haben
Im nordrhein-westfälischen Dorsten soll ein 19-Jähriger ein Kind während einer Hausaufgabenbetreuung an einer Grundschule sexuell missbraucht haben. Der Auszubildende sei am Dienstag festgenommen worden und befinde sich seit Mittwoch in Untersuchungshaft, teilte die Polizei am Donnerstag in Recklinghausen mit.
Frau in Straßenbahn in Gera angezündet: Lebenslange Haft für Ehemann
Weil er seine Ehefrau in einer Straßenbahn im thüringischen Gera angezündet und lebensgefährlich verletzt hat, ist ein 47-jähriger Mann zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt worden. Das Landgericht Gera sprach den georgischen Staatsangehörigen des versuchten Mordes schuldig, wie ein Gerichtssprecher am Donnerstag mitteilte. Zudem muss er 75.000 Euro Schmerzensgeld zahlen.