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Brasiliens Ex-Präsident Bolsonaro in größere Gefängniszelle verlegt
Der wegen eines Putschversuchs verurteilte frühere brasilianische Präsident Jair Bolsonaro ist in eine größere Gefängniszelle mit günstigeren Haftbedingungen verlegt worden. Der ultrarechte Ex-Präsident sei vom Hauptquartier der brasilianischen Polizei in Brasília in den Gefängniskomplex Papuda gebracht worden, erklärte das Oberste Gericht Brasiliens am Donnerstag (Ortszeit). Bolsonaros Familienangehörige hatten zuletzt mehrfach die Haftbedingungen des 70-Jährigen beklagt.
Mindestens vier Verletzte bei Explosion und Feuer in niederländischer Stadt Utrecht
Bei einer schweren Explosion und einem anschließenden Brand im Stadtzentrum von Utrecht in den Niederlanden sind Behördenangaben zufolge mindestens vier Menschen verletzt worden. "Nach der Explosion stürzten mehrere Gebäude ein. Vier Menschen wurden verletzt", hieß es am Donnerstag in einer Erklärung des örtlichen Rettungsdienstes. Die Bürgermeisterin hatte zuvor erklärt, dass noch Menschen unter den Trümmern eingeschlossen sein könnten. Die Ursache für die Explosion war zunächst unklar.
Berlin: Festnahmen und Durchsuchungen nach Diebstahl von Handball-Meisterschale
Nach dem Diebstahl einer Meisterschale aus den Räumlichkeiten eines Berliner Handball-Bundesliga-Vereins sind zwei Tatverdächtige festgenommen worden. Wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Donnerstag mitteilten, wurde gegen einen 41-Jährigen nach der Festnahme am Dienstag ein Haftbefehl verhängt. Der Mann sitzt nun in Untersuchungshaft. Der zweite, 62-jährige Festgenommene kam in Gewahrsam und wurde nach polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen.
19-Jähriger soll Mann in Kölner Wohnung getötet haben - Festnahme
Ein 19-Jähriger soll in einer Wohnung in Köln einen 52-Jährigen getötet haben. Er wurde festgenommen, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Demnach sollen sich die beiden am Dienstagabend in der Wohnung des Verdächtigen zunächst gestritten haben.
Nord-Stream-Verdächtiger bleibt in Untersuchungshaft: BGH verwirft Beschwerde
Der mutmaßliche Drahtzieher der Anschläge auf die Nord-Stream-Pipelines in Deutschland bleibt in Untersuchungshaft. Der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe verwarf laut Mitteilung vom Donnerstag eine Haftbeschwerde des Beschuldigten.
Bayern: Schuh- und Blutspuren führen Polizisten zu Einbrecher
Schuh- und Blutspuren im Schnee haben Ermittler in Bayern zu einem mutmaßlichen Einbrecher geführt. Bewohner eines Einfamilienhauses in Bamberg hörten am frühen Freitagmorgen ein lautes Geräusch, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Sie stellten fest, dass jemand eine Fensterscheibe neben der Haustür eingeschlagen hatte.
Fünf Festnahmen bei Durchsuchungen wegen Drogenhandels in Deutschland und Polen
Bei Durchsuchungen wegen Drogenhandels in Deutschland und Polen haben Ermittler insgesamt fünf Menschen festgenommen. Einer davon wurde im Ausland verhaftet, wie die Polizei im niedersächsischen Oldenburg am Donnerstag mitteilte. Insgesamt wird in dem Komplex seit März 2023 gegen elf Menschen ermittelt. Der überwiegende Teil der Gruppe soll von Berlin aus agiert haben.
Anklage fordert Bewährungsstrafen nach Zugunglück mit fünf Toten in Bayern
Im Prozess um das Zugunglück im bayerischen Burgrain nahe Garmisch-Partenkirchen mit fünf Toten hat die Staatsanwaltschaft für die beiden angeklagten Bahnmitarbeiter Bewährungsstrafen gefordert. Für den als Bezirksleiter der Bahn für die Strecke zuständigen Manfred S. plädierte die Anklage am Donnerstag vor dem Landgericht München II nach Angaben eines Gerichtssprechers auf zwei Jahre Haft auf Bewährung. Für den zuständigen Fahrdienstleiter Andreas M. verlangte sie eine Bewährungsstrafe von einem Jahr.
Deutsche Computerspielbranche wächst stark - Heimatmarktanteil aber gering
Die deutsche Computerspielbranche ist zuletzt stark gewachsen. Die Zahl der Unternehmen verdoppelte sich einem am Donnerstag vom Branchenverband Game und dem Bundesforschungsministerium in Berlin vorgelegten Bericht zufolge zwischen 2018 und 2024 annähernd auf 1200. Der Umsatz der Games-Branche stieg im selben Zeitraum um 22 Prozent auf 3,73 Milliarden Euro, die Beschäftigtenzahl um 20 Prozent auf fast 15.000.
EuGH: Airline muss nach Flugannullierung auch Vermittlerprovision erstatten
Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat die Rechte von Verbraucherinnen und Verbrauchern bei einer Flugannullierung gestärkt. In diesem Fall muss die Erstattung des Ticketpreises auch die Provision umfassen, die ein Vermittler beim Kauf des Tickets erhoben hat, wie der EuGH am Donnerstag in Luxemburg mitteilte. Dies gilt demnach auch unabhängig davon, ob die Fluggesellschaft die genaue Höhe der Provision kennt. (Az. C-45/24)
Achtjähriger in Frankfurt am Main seit Mittwochmorgen vermisst
Einsatzkräfte suchen in Frankfurt am Main nach einem Achtjährigen. Der Junge wird seit Mittwochmorgen vermisst, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Den Ermittlungen zufolge wurde der Junge gegen 08.00 Uhr mit seinem Ranzen vor seiner Schule im Bahnhofsviertel abgesetzt. Jedoch betrat er das Gelände nicht. Wo er sich aufhalten könnte, war unklar.
Mecklenburg-Vorpommern: 71-Jähriger stirbt bei Winterbad in Ostsee
Ein 71-Jähriger ist in Mecklenburg-Vorpommern beim winterlichen Baden in der Ostsee gestorben. Der Mann ging am Donnerstagmorgen bei Graal-Müritz zum Schwimmen, wie die Polizei in Rostock mitteilte. Als er nicht wie sonst üblich direkt danach nach Hause kam, alarmierte seine Ehefrau die Rettungskräfte.
Supermarktarbeiter in Rheinland-Pfalz bei Arbeitsunfall tödlich an Kopf verletzt
Ein Supermarktmitarbeiter ist bei einem Arbeitsunfall in Rheinland-Pfalz von einem Träger tödlich am Kopf getroffen worden. Er erlag seinen Verletzungen noch vor Ort, wie die Polizei in Koblenz am Donnerstag mitteilte. Demnach ereignete sich der Unfall vor einem Supermarkt in Nassau.
15-Jähriger fährt Polizei davon - wiederholt mit gestohlenen Autos erwischt
Ein berauschter 15-Jähriger ist in Dortmund innerhalb weniger Tage zweimal mit gestohlenen Autos erwischt worden. Am Mittwoch beschädigte der Jugendliche beim Rangieren eines gestohlenen Kastenwagens ein geparktes Auto und flüchtete anschließend vor der Polizei, wie die Beamten in der nordrhein-westfälischen Stadt am Donnerstag mitteilten. Er ignorierte dabei die Anhaltesignale der Polizei und überfuhr mehrere rote Ampeln.
Brennende Mülltonne durch Asche - Verursacher muss Feuerwehreinsatz zahlen
Wer Asche in eine Biomülltonne füllt, muss einer Gerichtsentscheidung aus Hessen zufolge einen darauf folgenden Feuerwehreinsatz bezahlen. Die Erhebung der Gebühr sei rechtmäßig gewesen, teilte das Verwaltungsgericht Gießen am Donnerstag mit. Der Kläger habe den Brand durch sein Verhalten grob fahrlässig verursacht. Er scheiterte mit seiner Klage gegen die Gemeinde. (Az.: 2 K 1652/22.GI)
17-Jähriger in Nordrhein-Westfalen getötet - gleichaltrige Jugendliche festgenommen
In Nordrhein-Westfalen ist ein 17-Jähriger schwer verletzt auf offener Straße gefunden worden und schließlich gestorben. Eine 17-Jährige sei daraufhin an ihrer Wohnanschrift in Castrop-Rauxel festgenommen worden, teilten die Polizei in Recklinghausen und die Staatsanwaltschaft Dortmund am Donnerstag mit. Sie habe eine Notwehrlage geschildert. Die genauen Abläufe seien noch unklar, hieß es.
Fahndung nach Kopf von Schadsoftwaregruppe "Black Basta" - Durchsuchungen in Ukraine
Ermittler aus Deutschland und anderen europäischen Staaten fahnden mit einem Haftbefehl nach dem mutmaßlichen Kopf der Schadsoftwaregruppe "Black Basta". Der Mann aus Russland soll die Gruppe gegründet und geleitet haben, wie das Bundeskriminalamt in Wiesbaden und die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main am Donnerstag mitteilten. In der Ukraine gab es in dem Zusammenhang zwei Durchsuchungen.
Tötung von 16-Jähriger durch Stoß gegen Zug: Unterbringung in Psychiatrie angestrebt
Nach der Tötung einer 16-Jährigen am Bahnhof von Friedland in Niedersachsen strebt die Staatsanwaltschaft die dauerhafte Unterbringung des Tatverdächtigen in der Psychiatrie an. Eine Antragsschrift wegen Totschlags wurde am Landgericht Göttingen eingereicht, wie die Anklagebehörde am Donnerstag mitteilte. Dem 31-Jährigen wird zur Last gelegt, die Jugendliche im Zustand der Schuldunfähigkeit am 11. August 2025 gegen einen fahrenden Güterzug geschubst zu haben.
Neugeborenes aus Fenster geworfen: Totschlagsurteil gegen Mutter rechtskräftig
Die Verurteilung einer Frau, die ihr neugeborenes Baby in Baden-Württemberg direkt nach der Geburt aus dem Fenster warf und dadurch tötete, ist rechtskräftig. Der Bundesgerichtshof verwarf die Revisionen von Staatsanwaltschaft und Nebenklage, wie das Landgericht Heilbronn am Mittwochabend mitteilte. Die Revision der Angeklagten war bereits im Juli 2025 verworfen worden.
Unbekannte köpfen Schwan an See in Bremen
Unbekannte haben an einem See in Bremen einen Schwan geköpft. Der Kopf war mitsamt Hals abgetrennt, wie die Polizei am Donnerstag in der Hansestadt mitteilte. Demnach machte eine Spaziergängerin am Mittwochnachmittag den Fund. Das Tier lag nahe am Ufer des Werdersees auf der Seite der Werderinsel in einem Grünstreifen.
Trickbetrüger erbeuten von Ehepaar aus Hessen etwa 150.000 Euro
Trickbetrüger haben von einem Ehepaar aus Hessen Gold und Münzen im Wert von rund 150.000 Euro erbeutet. Der Betrug zog sich über zwei Tage, wie die Polizei Offenbach am Donnerstag mitteilte. Demnach wurde das Paar aus dem Raum Hanau am Dienstag von einem Unbekannten angerufen, der sich als Polizist ausgab.
Ein echter Impulsgeber – AGFA HealthCare präsentiert Bildgebungsinnovationen auf der ECR 2026
In Wien bietet Enterprise Imaging den „Clinician-First"-Ansatz, der Radiologen in ihrem Arbeitsfluss hält, den Menschen hinter der Innovation in den Mittelpunkt rückt und sie befähigt, komfortabel mit ihrer Technologie zu arbeiten.
Iranischer Außenminister: Keine Hinrichtungen durch Erhängen "heute oder morgen"
Der iranische Außenminister Abbas Araghtschi hat eine Aussetzung der Hinrichtungen im Iran für Mittwoch und Donnerstag bekannt gegeben. Es werde "weder heute noch morgen" Hinrichtungen durch Erhängen geben, sagte Araghtschi am Mittwoch in einem Interview mit dem US-Sender Fox News. Er betonte zudem, Teheran habe "nach drei Tagen von terroristischen Operationen", die von Israel inszeniert worden seien, die "volle Kontrolle" über die Lage im Iran.
Opfer der Brandkatastrophe in Crans-Montana erhalten 10.000 Schweizer Franken
Die Opfer der Brandkatastrophe im Schweizer Skiort Crans-Montana sollen eine staatliche Soforthilfe in Höhe von jeweils 10.000 Schweizer Franken (etwa 10.740 Euro) erhalten. Der Pauschalbetrag werde für jedes Opfer gezahlt, das wegen seiner Verletzungen im Krankenhaus behandelt oder ums Leben gekommen seien, teilten die Behörden des Kantons Wallis am Mittwoch mit.
Pentagon-Leak: FBI durchsucht Wohnung von "Washington Post"-Journalistin
Wegen einer undichten Stelle im Pentagon hat die US-Bundespolizei FBI die Wohnung einer Journalistin durchsucht. US-Justizministerin Pam Bondi schrieb im Onlinedienst X, die Mitarbeiterin der "Washington Post" habe "illegal geleakte Informationen von einem Vertragsmitarbeiter des Pentagon erhalten und darüber berichtet". Der verdächtige Pentagon-Mitarbeiter sitze "derzeit hinter Gittern", erklärte Bondi. Er habe mit der Weitergabe geheimer Informationen die Sicherheit der USA aufs Spiel gesetzt.
Anlagebetrug: 84-Jährige aus Sachsen-Anhalt verliert rund halbe Million Euro
Eine 84-Jährige aus Sachsen-Anhalt hat rund eine halbe Million Euro an Anlagebetrüger verloren. Die Frau habe nach eigenen Angaben im September 2025 auf eine vermeintliche Anzeige mit Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) reagiert, in der eine Anlageinvestition in Höhe von 250 Euro beworben worden sei, teilte die Polizei in Stendal am Donnerstag mit. Sie füllte dann ein Onlineformular aus.
29-Jähriger verletzt in Ulm zwei Männer mit Messer - Angreifer niedergeschossen
Ein 29-Jähriger hat in einem Elektronikgeschäft in Ulm mutmaßlich zwei Männer mit einem Messer verletzt und ist anschließend von der Polizei niedergeschossen worden. Ein 25-Jähriger wurde bei dem Angriff am Mittwoch lebensgefährlich verletzt, ein 22-Jähriger erlitt leichte Verletzungen, wie Polizei und Staatsanwaltschaft in Ulm sowie das baden-württembergische Landeskriminalamt mitteilten. Der 25-Jährige schwebte demnach in Lebensgefahr.
Brandstiftung an Synagoge in Gießen: Verdächtiger vorläufig in Psychiatrie
Nach einer Brandstiftung an einer Synagoge in Gießen ist der Verdächtige vorläufig in einer Psychiatrie untergebracht worden. Ermittlungen hätten "Hinweise auf eine psychische Erkrankung" des Manns ergeben, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Mittwoch in der hessischen Stadt mit. Noch untersucht werde, ob "dem Tatgeschehen eine gezielte politische Motivation zugrunde lag".
Kind stirbt nach Narkose bei Zahnarzt - Bundesgerichtshof sieht möglichen Mord
Nach dem Tod eines Mädchens bei einer Zahnbehandlung in Hessen hat der Bundesgerichtshof eine neuerliche juristische Prüfung des Falls mit Blick auf eine womöglich vorliegenden Mord angeordnet. Es hob das vom Landgericht Frankfurt am Main 2024 gegen einen Narkosearzt verhängte Urteil am Mittwoch auf und verwies den Fall zu erneuten Verhandlung an dieses zurück. Der Arzt hatte massiv verunreinigte Narkosemittel eingesetzt. (Az. 2 StR 277/25)
Schlag gegen Cyberkriminalität: 70 Server von Plattform abgeschaltet
Ermittler haben zahlreiche Server eines mutmaßlichen Dienstleisters im Cybercrimebereich abgeschaltet. Die knapp 70 Server in Deutschland, auf denen der Anbieter RedVDS seine zentrale Infrastruktur und mehr als 650 virtuelle Server betrieb, wurden am Dienstag beschlagnahmt, wie das Brandenburger Polizeipräsidium in Potsdam und die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main am Mittwoch gemeinsam mitteilten. In Frankfurt ist die Zentralstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität angesiedelt.
Bankangestellte sollen fast eineinhalb Millionen Euro von Konten abgebucht haben
In Hamburg sollen vier Bankangestellte heimlich fast eineinhalb Millionen Euro von Kundenkonten abgebucht und an Briefkastenfirmen ins Ausland transferiert haben. Die Polizei rückte nach Angaben vom Mittwoch zu Wohnungsdurchsuchungen bei den Beschuldigten im Alter zwischen 25 und 41 Jahren an und stellte Beweismittel sicher. Die Ermittlungen dauerten demnach an, alle vier Verdächtigen blieben auf freiem Fuß.
Frau in Baden-Württemberg getötet - 46-jähriges Familienmitglied festgenommen
In Baden-Württemberg ist eine 58-Jährige Opfer eines Tötungsdelikts geworden. Die Frau wurde am frühen Dienstagmorgen mit schweren Verletzungen auf offener Straße in Schöntal gefunden, wie die Polizei am Mittwoch in Heilbronn mitteilte. Trotz medizinischer Notversorgung starb sie noch vor Ort.