Zahl der Beziehenden von Asylbewerberleistungen 2025 um 15 Prozent gesunken
Im vergangenen Jahr haben in Deutschland weniger Menschen Asylbewerberleistungen bezogen. Wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden mitteilte, erhielten Ende 2025 rund 390.000 Menschen Leistungen aus dem Asylbewerberleistungsgesetz, das waren 15 Prozent oder 71.400 Bezieher und Bezieherinnen weniger als im Jahr zuvor. Mit einem Anteil von 17 Prozent war Syrien das am häufigsten vertretene Herkunftsland.
Das Gesetz unterscheidet zwischen Regelleistungen zur Deckung des Grundbedarfs, also für Ernährung, Kleidung und Unterkunft, sowie besonderen Leistungen in speziellen Situationen. Dazu gehören etwa Leistungen bei Krankheit und Geburt.
Rund 214.800 Menschen bezogen Ende 2025 besondere Leistungen, auch das waren 15 Prozent weniger als Ende 2024. Darunter waren der Behörde zufolge auch rund 10.000 Menschen, die keine Regelleistungen bezogen und ausschließlich Anspruch auf besondere Leistungen hatten.
Dem Statistikamt zufolge waren zuletzt 61 Prozent der Regelleistungsempfänger männlich und 39 Prozent weiblich. Zudem waren 31 Prozent minderjährig und 62 Prozent zwischen 18 und 49 Jahren alt.
Fast die Hälfte der Leistungsbeziehenden (48 Prozent) stammte aus Asien, 30 Prozent aus Europa und 17 Prozent aus Afrika. Nach Syrien folgten als häufigste Herkunftsländer die Türkei, Afghanistan und der Irak.
E.Rizzo--GdR