Giornale Roma - Heiß diskutiert, aber kein Zuschauerrekord bei Super-Bowl-Halbzeitshow von Bad Bunny

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Heiß diskutiert, aber kein Zuschauerrekord bei Super-Bowl-Halbzeitshow von Bad Bunny
Heiß diskutiert, aber kein Zuschauerrekord bei Super-Bowl-Halbzeitshow von Bad Bunny / Foto: JOSH EDELSON - AFP

Heiß diskutiert, aber kein Zuschauerrekord bei Super-Bowl-Halbzeitshow von Bad Bunny

Bereits im Vorfeld heiß diskutiert wurde die diesjährige Super-Bowl-Halbzeitshow des Latino-Rappers Bad Bunny, dennoch hat das Spektakel keinen neuen Zuschauerrekord aufgestellt. Das Konzert des Reggaeton-Künstlers aus Puerto Rico schauten sich am Montag (Ortszeit) im Schnitt 128,2 Millionen Menschen im Fernsehen an, wie das Nielsen-Institut am Dienstag (Ortszeit) mitteilte. Damit lag die Zuschauerzahl unter dem Rekord bei der Halbzeitshow von US-Rapper Kendrick Lamar, der vergangenes Jahr 133,5 Millionen Menschen in den USA zusahen.

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Als erster Künstler bei einer Super-Bowl-Halbzeitshow sang Bad Bunny durchgehend auf Spanisch. US-Präsident Donald Trump kritisierte dies vorab und auch im Nachhinein scharf. Viele Trump-Anhänger riefen zum Boykott des Bad-Bunny-Auftritts auf.

Die Halbzeitshow des 31 Jahre alten Musikers war eine Hommage an seine Heimat, das US-Territorium Puerto Rico, sowie an die Vielfalt Amerikas. Sie enthielt jedoch keine direkte Kritik an der Regierung Trump.

Eine Woche zuvor hatte Bad Bunny seine Auszeichnung bei den Grammy-Musikpreisen für eine Botschaft gegen die US-Einwanderungspolizei ICE genutzt. Während seiner derzeitigen Welttournee lässt er die USA aus - was er damit begründete, dass ICE während seiner Konzerte Razzien ausführen könnte.

Der Super Bowl, also das Finale der US-amerikanischen American-Football-Profiliga NFL, ist traditionell das Ereignis mit den meisten Fernsehzuschauern in den USA. Das Spiel Anfang der Woche schauten sich laut Nielsen-Insitut im Schnitt 124,9 Millionen Menschen in den Vereinigten Staaten an. Die Seattle Seahawks gewannen das Match im kalifornischen Santa Clara 29:13 gegen die New England Patriots.

R.Santoro--GdR